BIO Honig

Biene trifft Gemüse-Blüte

 

Es geht nicht nur um Honig, es geht
um Gesundheit und Verantwortung.

Ökologische Bienenhaltung

 Unsere Bienen im Bio-Gemüsegarten

… oder: Ist Honig ein Gemüse? 😉

Bienen Icon: Bio Honig von der Mühle

Tomaten, Gurken, Spinat, Möhren, Kartoffeln, Kohl, Kräuter, Beeren, Äpfel, Birnen Zwetschgen, Quitten. Dazu die Wildblumen-Umrandungen der Gemüsebeete – unsere Bienenvölker summen gerne und fleißig im Bio-Gemüsegarten der Oberen Mühle umher. Der Honig ist also durchaus „gemüselastig“.

Honig  ist NATÜRLICH (aber kein Gemüse), denn Honigbienen sammeln bis zu drei Kilometer rund um ihren Bienenstock die Blütenpollen. Schlau wie Mühlenbienen so sind, halten sie jedoch den Weg kurz, weswegen natürlich doch sehr viel Nektar der Gemüseblüten im Mühlenhonig vorkommt. Gespickt mit dem der vielen Beerensträucher und Fichten entlang der Starzlach, dem unserer zahlreichen Obstbäume sowie dem der alten, trachtreichen Sommerlinde hinter dem Bienenhaus.

Honig Wissen

  • Honig ist eines der ältesten Lebensmittel der Welt. Die Ägypther nannten ihn: „Speise der Götter“.
  • Im Honig kommen wertvolle Mineralstoffe (Calzium, Magnesium, Kalium), Spurenelemente (Eisen, Zink) und Vitamin C vor.
  • Honig wirkt antibakteriell und wird auch zur Wundheilung medizinisch angewendet.
  • Feste Honige enthalten mehr Traubenzucker, weswegen sie weniger süß schmecken.
  • Im Vergleich zu Schokolade ist Honig kalorienärmer und NATÜRLICH gesünder.
  • Jeder naturbelassene Honig kristallisiert früher oder später. Wenn Sie ihn leicht erwärmen, wird er wieder flüssig.
  • Wird Honig über 40°C erwärmt, fängt er an seine positiven Eigenschaften zu verlieren.
  • Honig ist nicht vegan. Er ist ein tierisches Produkt, auch wenn unsere Bienen im BIO Gemüsegarten ernten.

Honig aus ökologischer Bienenhaltung

Bienen lassen sich ihren Flug nicht vorschreiben, weswegen wir nicht zu 100 Prozent wissen, wo unsere Bienenvölker ihren Blütennektar sammeln. Doch alles, was auf unserem Gelände wächst, wächst nach Bioland-Richtlinien. Und nach diesen imkern wir auch. Zudem hat „BIO“ für uns prinzipiell mit der Gesamtbetrachtung zu tun:

  • Respektvoller Umgang von Mensch, Tier & Natur
  • Ressourcen schonen, Natur erhalten & Energie sparen
  • Natürliche Kreisläufe fördern, Vielfalt ermöglichen & weiter denken, als nur bis zur nächsten Ernte

Eines ist gewiss: Hier bei uns in Wertach gibt es keine genmanipulierten Mais- oder Rapsfelder, keine mit Pestiziden belasteten Äcker. Hier, in der höchstgelegenen Marktgemeinde Deutschlands, summen und sammeln die Bienen in den weiten Bergwiesen des Oberallgäus.

Bio-Mühlen-Honig

Den Mühlen-Honig gibt es in zwei Varianten: „Frühjahrstracht“ und „Sommertracht“ sowie in zwei Größen (410g und 125g). Je nach Honigernte erhaltet ihr diese:

  • persönlich bei uns in der Oberen Mühle
  • oder per Bestellung über unser Kontaktformular

 

    Viel Arbeit – Lecker Honig!

    Wie Honig entsteht

    Alles beginnt mit der Intelligenz der Pflanzen, die durch den Blütennektar Insekten anlocken, damit Blüten bestäubt werden. Die Bienen sammeln den Nektar, reichern ihn im Magen mit Fermenten und Enzymen an und lagern das Ganze dann in Waben zum Trocknen. Warum machen die Bienen das? Weil sie damit ihren Wintervorrat anlegen.

    Ist der Wassergehalt des Honigs in den Waben unter 18 Prozent gesunken, entnimmt der Imker die vollen Waben aus dem Honigraum, entfernt die Wabendeckel, schleudert den Honig schonend und rührt ihn nach wenigen Tagen, sodass das flüssige Gold streichzart aufs Brot kommt.

    Der Imker kann in die Honigherstellung nicht eingreifen, aber er sorgt dafür, dass es seinen Bienen gut geht und sie optimale Bedingungen vorfinden.

    Das Bienenhaus im Mühlen-Garten

    Bienenhaus gleich
    Honighaus gleich
    leckeres Naturprodukt …

    Vom Bau bis zur Fertigstellung

    • Über viele Jahrzehnte hinweg stand ein Bienenhäuschen in der Oberen Mühle – zwischen einer alten Sommerlinde und einem Wildkirschbaum
    • März 2016: Abriss des windschiefen alten Bienenhäuschen – nicht ohne Wehmut
    • Mai 2016: Bau eines neuen Bienenhäuschens mit Platz für zwölf Völker
    • März 2017: Einzug der ersten drei Bienenvölker
    • August 2017: Rekord-Honig-Jahr – rund 95 Kilo Honig von drei Völkern
    • August 2018: keine Frühjahrstracht, wenig Honig – knapp 56 Kilo Honig von fünf Völkern
    • Februar 2019: Umstellung auf Bio-Imkerei mit Bioland
    • August 2019: normales Trachtjahr, doch leider Melezitosehonig (sitzt so fest in den Waben, dass nicht schleuderbar; Holger hat deswegen das erste Mal Presshonig hergestellt) – gut 82 Kilo Honig von fünf Völkern
    • Winter 2019 / 2020: fünf Bienenvölker überwintern

     

    Wertacher Imker

    Wir sind Mitglied im regionalen Imkerverein.

    Übrigens: Es gibt einen „Wertacher Markt Honig“ und
    einen Imkerpfad in Wertach, mit viel Informationen zu Biene und Honig.

    Presse

    Neugierig auf das, was andere über uns bzw. die Obere Mühle berichten? Mit Erlaubnis der Verlage stellen wir hier Artikel, Radio- und Fernsehbeiträge ein.

    So findet ihr uns

    Die Obere Mühle liegt am südwestlichen Ortsrand von Wertach (ggü. Brunnen-macher). Einfach über die Langgasse oder die Umgehungsstraße zu erreichen.

    Kontakt

    Ihr habt Fragen, Lust auf Bio-Gemüse bzw. Bio-Honig oder ein sonstiges Anliegen? Meldet euch jederzeit gerne bei uns. Wir freuen uns darauf!